Zala György


Prejs na obsah

 

György Zala (Mayer)

 

Die Anfänge und die Blütezeit des Schaffens von György Zala datieren sich um die Jahrhundertwende. Diese Zeit ist eine der interessantesten und an Kunstwerken reichsten Zeiten der ungarischen Kulturgeschichte.
Er wurde von seinen Kenntnissen, seiner Begabung und seinem unerhörten Fleiß dazu prädestiniert, neben Alajos Strobl und János Fadrusz ein markanter Künstler dieses Zeitalters zu werden.
Sein Werk war sein Leben. Ihm wurden ein langes Leben und eine lange Schaffensperiode zuteil. Er hatte schon in der wirren, widersprüchlichen Zeit nach dem 1. Weltkrieg repräsentative Aufträge erhalten. Wegen der extremen und unterschiedlichen Beurteilungen der Epoche und oft wegen der abgebildeten Persönlichkeiten und Ideen wurden Zala und sein Lebenswerk lange vergessen, verschwiegen und er als marginaler Bedeutung beurteilt.
Nach seinem Tod wurde keine Einzelausstellung von seinen Werken veranstaltet. Es gibt noch keine Monographie über ihn.
Ildikó Nagy schrieb zuerst darüber, dass die Aufarbeitung des Lebenswerkes von Zala noch fehle.
Seine Geburtsstadt, Als´lendva hat ihm bisher seine Hochachtung dreimal ausgedrückt. 1907 wurde Zala von dem lokalen Lesezirkel zum Ehrenmitglied gewählt, später im Jahre 1986 wurde in der Lendvaer Burg in wunderschöner Umgebung ein Erinnerungszimmer an ihm mit der Hilfe des Komitatsrates von Zala eingerichtet. Diesmal,  zu unserer gemeinsamen Feude, im Jahr des Millezentenariums des Landes, der 60. Wiederkehr seines Todestages gedenkend, werden eine Ausstellung und eine Konferenz zur Erinnerung an Zala und sein Werk mit der Unterstützung der Ungarischen Nationalgalerie veranstaltet. Vielen Dank und Anerkennung dafür den früheren und den heutigen Anhängern von György Zala.
Über seine Kindheit, über die Jahre in Lendva ist leider wenig bekannt. Die Dokumente, die Matrikel wurden vernichtet. Keine Erben oder Bekannten konnten gefunden werden. Sehr früh, mit 8 Jahren verlor er seine Eltern. Nach Jahren, verbracht in Városlõd und Pápa wurde er Schüler in der Realschule des 4. Bezirkes. Dort hatte er ausgezeichnete Zeichenlehrer und so konnte er in die Musterzeichenschule eintreten. Er wollte Maler werden, aber ließ sich endlich von den Argumenten von Adolf Huszár überzeugen. Mit 21 Jahren fuhr er nach Wien und wurde von Edmund Hellmer und Zumbusch unterrichtet. Ab 1880 setzt er sein Studium in München bei den Meistern Joseph Knábl, Max Wittman, Michael Wagmüller, Eberle Sirius fort. Seine Begabung und sein unerhörter Fleiß bringen bald Früchte. Die besten Empfehlungen für den im Jahre 1884 heimkehrenden Künstler bedeuten der Erfolg von „Die Puppe hat Angst“ und die akademische Goldmedaille und der Preis des ungarischen Rates für Bildende Künste für seine „Maria und Magdalena“ und das Csukássy Grabmal, das er mit besonderen Fachkenntnissen geschaffen hat (erhielt die Goldmedaille von Antwerpen dafür).  Es folgt nachher eine Periode, in der er mit jugendlichem Elan und mit leidenschaftlicher Ausdauer solche Werke schafft, wie Andenken an Arad, die Standbildsbewerbung  „Freiheitskampf“, die Standbildsbewerbung von „Arany János“, „Soldatendenkmal der Budaer Burg“, die repräsentative Reiterstatue von Gyula Andrássy und das Wiener Grabmal von Königin Elisabeth.
Danach folgt das Hauptwerk seines Lebens, das grandiose Ensemble des Milleniumdenkmals und parallel damit eine Serie von Bewerbungen über Königin Elisabeth, die ein ganzes Leben umfassen und ewige Werke sind.
Wir, Menschen vom Komitat Zala, können uns zu den Standbildern von Deák in Szeged und Kehida bekennen. Eine Kopie der letzteren ist hier in dem Erinnerungszimmer der Burg zu sehen. Vor kurzem wurde diese Statue aber in dem Hofe des früheren Hauptgymnasiums des Komitatssitzes aufgestellt.
Er hat aber auch wunderschöne, vollkommen modellierte Frauenportraits geschaffen: Kopfstudie (Meine Frau), Jármay Béláné, dr. Zsigmondy Jenõné, Königin Elisabeth, Róza Laborfalvy, Lujza Blaha. Außerdem machte er auch charakteristische Männerbüste von Mór Jókai, Gyula Benczúr, Antal Ligeti, Kaiser Franz Joseph, Gyula Andrássy. All diese Büsten beweisen seine Fähigkeit, graziös, leicht und sensibel sein Zeitalter abbilden zu können.
Jahrzehnte lang hatte er große Aufträge, denen er gerecht werden konnte, aber dabei wurde er von unwürdigen Angriffen wie von Glut angebrannt. In dem öffentlichen Leben war er während des Millenniums begeistert tätig.
Wenn man sein Lebenswerk genauer aufarbeiten möchte, soll man auf seine Anfänge, auf die Ehrung der klassischen Meister und der französischen Meister von ihm zurückgreifen. Seine Hochachtung gegenüber Ödön Lechner ist auch in seinem Schaffen wichtig. Die beiden haben gemeinsam eine Villa in der Stefaniastraße entworfen, und Zala schuf das Relief „Die Ehrung von Venus“ an der Fassade im Jugendstil. Aber auch die Einrichtung seiner Wohnung, seine Kunstgegenstände, die Memoiren der Zeitgenossen tragen zu seinem besseren Verstehen bei.
György Zala, der große ungarische Bildhauer der Geschichte und gleichzeitig auch ein hervorragender Vertreter der Stilrichtung des Historismus in Europa starb am 31. Juli 1937. Als toter der Nation wurde er auf dem Kerepesi Friedhof beigesetzt. Sein einfaches Grabmal wurde von Miklós Ligeti entworfen.

 

 

 


Copyright MSNSOL 2008 | lkmo@siol.net

Naspä na obsah | Spä na hlavné menu